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Der Geltungsbereich der Regelungen von Kapitel I des Grenzgebietsabkommens erstreckt sich auf Verbringungen von Abfällen aus dem Grenzgebiet zu der nächstgelegenen geeigneten, für den Notifizierenden zumutbaren Anlage, die sich im Grenzgebiet befindet, soweit bei diesen Abfallverbringungen die jeweils kürzeste zumutbare Strecke genommen wird.
Der Geltungsbereich der Regelungen von Kapitel I des Grenzgebietsabkommens erstreckt sich auf folgende notifizierungspflichtigen grenzüberschreitenden Abfallverbringungen:
lit.a:
- Verbringungen von Abfällen aus den österreichischen Gemeinden Mittelberg (Kleinwalsertal) und Jungholz in die Bundesrepublik Deutschland (Kapitel I Artikel I Abs. 2 lit. a des Grenzgebietsabkommens).
lit. b/c:
- Verbringungen von Abfällen zu einer Anlage, die von einer zur Abfallentsorgung öffentlich-rechtlich verpflichteten juristischen Person - insbesondere Gebietskörperschaft oder Abfallverband - oder in ihrem Auftrag von einem Dritten betrieben wird, wenn zwischen dieser juristischen Person, aus deren Gebiet die Abfälle stammen, eine Vereinbarung über die Entsorgung dieser Abfälle besteht (Kapitel I Artikel I Abs. 2 lit. b des Grenzgebietsabkommens)
- Verbringungen von Fäkalien, Fäkalschlamm oder Klärschlamm zu einer Anlage, die von einer zur Abfallentsorgung oder Abwasserbeseitigung öffentlich-rechtlich verpflichteten juristischen Person oder in ihrem Aufrag von einem Dritten betrieben wird, wenn an dieser Anlage auch die zur Abfallentsorgung oder Abwasserbeseitigung öffentlich-rechtlich verpflichtete juristische Person, aus deren Gebiet die Abfälle stammen, beteiligt ist, oder wenn zwischen den vorgenannten juristischen Personen eine Vereinbarung über die Beseitigung von Abwasser oder die Entsorgung der vorgenannten Abfälle besteht (Kapitel I Artikel I Abs. 2 lit. c des Grenzgebietsabkommens).